Akkadi L2: Die Auswirkungen des Glattnoppenverbotes
Inzwischen ist fast eine Saison vergangen seit dem Verbot glatter, langer Noppen. Doch viele Spieler suchen noch immer nach der richtigen Lösung. DONIC hat in diesem Bereich mit Fabian Akerström (3. der Jugendweltmeisterschaften 2006, bester Spieler der Welt mit langen Noppen am Tisch, schwedischer Nationalspieler und Teilnehmer der EM 2009 in Stuttgart, vor dem Verbot spielte er glatte, lange Noppen) sowie Joachim Voigt (Bundestrainer für die Tischtennis-Nationalmannschaft der Behinderten in Deutschland) zwei Spezialisten auf diesem Gebiet im Kompetenzteam. Wir haben die beiden zu Ihrer Meinung zum neuen Akkadi L2 befragt.
DONIC: Fabian, Du spielst inzwischen auch mit dem Akkadi L2. Ist er die richtige Lösung für Dich?
Fabian: Der DONIC Akkadi L2 ist eine sehr gute Alternative zu den verbotenen Noppen-Außen-Belägen mit glatter Oberfläche; für mich ist es die beste Alternative, die es zur Zeit auf dem Markt gibt.
DONIC: Warum ist die Wahl auf den Akkadi L2 gefallen?
Fabian: Der Akkadi L2 bietet sehr gute Kontrolleigenschaften, was für mich das Wichtigste ist. Mit einem dünnen Schwamm finde ich die Kontrolle sogar noch besser. Effet und Störeffekte für ein Spiel nahe am Tisch sind auch gut, nicht wie bei den glatten Noppen, aber doch so nahe dran, wie man mit griffigen Noppen kommen kann. Andererseits ist der Akkadi L2 bei der klassischen Abwehr hinter dem Tisch sogar besser als ein glatter Noppen Belag. Er bietet erheblich mehr Schnitt und ist sehr leicht zu kontrollieren, was die Länge und auch die Höhe der gespielten Bälle betrifft.
DONIC: Wie schwer ist die Umstellung für Dich gewesen?
Fabian: Seitdem die ITTF lange Noppen mit glatter Oberfläche verboten hat, haben viele Spieler gesagt, dass es für sie nicht mehr möglich ist ihren Spielstyl beizubehalten. Es ist wahr, dass es sehr schwierig ist, aber viele Spieler haben bewiesen, dass dies immer noch ein sehr erfolgreicher Spielstyl ist.
DONIC: Joachim, in der Weltklasse der Spieler mit Behinderung tummeln sich sehr viele Spieler, die mit langen Noppen am Tisch blocken. Ist auch dort dieser Spielstil weiterhin erfolgreich?
Joachim: Absolut. Auf Grund der besonderen Begebenheiten im Behindertensport ist dieses Spielsystem ganz besonders weit verbreitet und auch nach wie vor erfolgreich.
DONIC: Arbeitest Du als Trainer auch mit Spielern mit diesem System?
Joachim: In Deutschland haben wir bislang praktisch keine Spieler in der Nationalmannschaft mit diesem Spielsystem. International arbeite ich mit Jane Karla Rodrigues aus Brasilien, die dieses System spielt und aktuell die Nr. 5 der Welt ist.
DONIC: Mit welcher Noppe spielt sie aktuell?
Joachim: Wir haben fast alles ausprobiert, was es am Markt gibt und haben uns dann für den Akkadi L2 entschieden. Wie Fabian bin ich der Meinung, daß dieser Belag derzeit die absolut beste Alternative ist, die es auf dem Markt gibt.
DONIC: Was hat sich durch das Verbot verändert?
Joachim: Der maximale Effekt der Schnittumkehr wurde vermindert, dadurch ist eine der Waffen etwas stumpfer geworden. Aber andere Waffen, Stichwort aggressives Spiel, Angriff und Rotationsvariationen, sind erheblich verbessert. Hier ergeben sich auch die entscheidenden Vorteile.
DONIC: Wie genau setzt man diese Möglichkeiten den ein?
Joachim: Mit glatten Langnoppen haben viele Spieler einfach, ich sag das mal so flapsig, den Schläger hingehalten. Das geht immer noch, aber der Effekt ist geringer. Dafür konnte man früher nur schwer angreifen und die Rotation war praktisch durch den gegnerischen Ball vorgegeben. Jetzt hat man wesentlich mehr Möglichkeiten. Man kann einen - wir nennen das Kick - spielen, man kann mit und ohne Unterschnitt blocken. Das sind Optionen die gab es früher nicht.
DONIC: Und warum eignet sich dafür der Akkadi L2 so gut?
Joachim: Wie Fabian schon ausgeführt hat, ist die Kontrolle das wichtigste. Sie eröffnet erst die Möglichkeit zu variieren. Hier ist der Akkadi L2 ausgezeichnet. Dazu kommt, daß er die offensiven Schläge optimal unterstützt. Dies liegt u.a. an der Noppenstruktur sowie an der Anordnung.
DONIC: Fabian und Joachim, vielen Dank für das Gespräch.
Belagvergleich: DONIC SONEX JP GOLD vs DONIC COPPA JO SILVER
Gerade seit Beginn des Frischklebeverbotes erhalten wir ein überaus positives Feedback zu unseren beiden Belagprodukten DONIC SONEX JP GOLD und DONIC COPPA JO SILVER, weshalb wir diese näher vorstellen möchten.
Beide Beläge liegen von der Schwammhärte eher im weichen bis medium-harten Bereich. Obwohl Topspieler in der Regel eher härtere Beläge bevorzugen, um druckvoller spielen zu können, stellen beide Varianten inzwischen für viele Spieler aus 1. und 2. Ligen den Belag ihrer Wahl dar. Ermöglicht wird dies durch die Power der NEW FORMULA DONIC Belagtechnologie, welche selbst weichen Belägen die Power und Dynamik vermittelt, wie sie früher nur durch Frischkleben erreicht wurde.
Besonders der DONIC SONEX JP GOLD mit seinem 42.5 Shore Schwamm ist selbst für absolute Topspieler geeignet. Namensgeber Jörgen Persson spielt diesen Belag auf der Vorhand und Mikael Appelgren sogar auf Vor- und Rückhand. Der SONEX JP GOLD besticht durch höchste Spinwerte bei gleichzeitig hoher Dynamik (Tempowert 10 von maximalen 10+) und einem unverkennbaren Sound. Mit dem SONEX JP GOLD hat der Spieler bei harten Topspins, Topspin-Topspin Duellen, aber auch bei passiven Blockbällen stets das Gefühl den Ball optimal auf dem Holz zu spüren. Dies zeichnet das unglaubliche Spielgefühl des SONEX JP GOLD Belages aus. Er ist ideal für Spieler, die bisher Beläge, wie etwa den DONIC VARIO COOPER S, DONIC VARIO SOFT oder DONIC SONEX JP frischgeklebt haben.
Gegenüber dem SONEX JP GOLD ist der COPPA JO SILVER mit 40 Shore Härte etwas weicher ausgelegt und spielt sich daher noch gefühlvoller. Hervorragende Kontrolle, maximales Spinpotential (10+) und – für einen weichen Belag - ungeheure Dynamik (Tempowert 10- von maximalen 10+) beschreiben seine besonderen Eigenschaften. Unverkennbarer Sound wie beim Frischkleben.
Spieler, die bisher weiche Beläge, wie etwa den DONIC COPPA TENERO, DONIC COPPA TAGORA oder DONIC SONEX JP SOFT, stark frisch geklebt haben, finden im COPPA JO SILVER die ideale Alternative.
Eines aber sollte grundsätzlich beachtet werden:
Neben der Wahl des passenden Belages führt erst die Kombination mit dem passenden Holz zum "perfekten" Ergebnis.
Für die o.g. Beläge haben sich DONIC Hölzer der Kategorie "tempo- elastisch" und "fast-steif" bewährt, da sie die Dynamik der Beläge unterstützen, ohne große Verluste an Kontrolle und Spielgefühl einzubüßen.
Beispiele: DONIC Waldner Senso Ultra Carbon, DONIC Ovtcharov Senso, DONIC Epox Powerallround, DONIC Epox Offensiv, DONIC Persson Powerplay Serie, DONIC Waldner Dotec AR, DONIC Persson Dotec OFF.
Waldner Senso Ultra Carbon und Ovtcharov Senso
Gut Ding braucht Weile
DONIC Produktmanager Marco Jäckel:
„Mit den neuen Schweden Hölzern WALDNER SENSO ULTRA CARBON und OVTCHAROV SENSO sind uns zwei exzellente Hölzer gelungen, auf die wir stolz sind. Fast ein ganzes Jahr lang haben wir an der Entwicklung einer schnelleren Waldner Senso Carbon Version, sowie eines perfekt abgestimmten Walnuß Holzes gearbeitet. Dabei kamen hochwertigste Holzfurniere zum Einsatz und es wurden verschiedenste Herstellungsverfahren angewendet. Nach unzähligen Tests durch die DONIC Materialexperten wurden den DONIC Weltklassespielern Waldner, Persson, Ovtcharov, Crisan, Wosik und Baum die finalen Prototypen vorgestellt und ihr Testergebnis viel eindeutig aus“.
Das lange Warten hat sich gelohnt und wir freuen uns darauf Ihnen diese beiden Hölzer in der Serienproduktion anbieten zu können.
Das WALDNER SENSO ULTRA CARBON ist etwas langsamer als das Ovtcharov Senso, aber dennoch genau den Tick schneller und steifer als der Klassiker und Bestseller Waldner Senso Carbon V1. Es ist ideal für Spieler, die bisher frisch geklebte Beläge auf dem „Vorgängermodell “ gespielt haben und sich nun mehr Tempo und Dynamik wünschen, ohne auf das extrem gute Ballgefühl zu verzichten.
Das OVTCHAROV SENSO V1 hat einen etwas härteren Anschlag und liegt mit seinen Tempowerten im Offensivbereich. Es ist sehr interessant für kompromisslose Angreifer mit medium bis harten Belägen, aber auch für Allroundspieler, die gerne weiche Beläge spielen und einen tollen Klang bevorzugen. Durch die harten Walnuß Außenfurniere kommt insbesondere der Sound der weicheren DONIC Formula Beläge wie Coppa JO Silver oder Desto F3 Big Slam vollständig zur Geltung.





















